Kevin-Damian
Kevin-Damian
Kevin-Damian
Kevin-Damian 

Trauer kann man nicht sehen,
nicht hören, kann sie nur fühlen.
Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse.
Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben,
aber die Hand fasst ins Leere.

Mittwoch, 18. März 2015

Die Kerzen auf dem Altar...

......stehen hier als Zeichen für Licht und Wärme,

und als sichtbares Verbindungszeichen zwischen uns und Kevin.

 

K - wie kurz: Gott der Herr hat Kevin ins Leben geschickt,

                          er hat ihm Zeit und Raum gegeben,

                          liebende, verständnisvolle Eltern,

                          einen liebevollen Bruder und viele Weggefährten.

                          Nun ist er nach einem viel zu kurzen Leben von uns gegangen.

 

E - wie einzigartig: Kevin hat Spuren hinterlassen,

                         in unserem Herzen und auch draußen in der

                         Natur. Viele, die an diesem Abend (18. März 2015)

                         teilgenommen haben, können Bericht geben über diesen

                        wundervollen Menschen in seiner Einzigartigkeit.

 

V - wie Vertrauen: Wir wollen und dürfen darauf vertrauen,

                        dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist.

                        Auch wenn viele Fragen offen bleiben.

 

I - wie Innehalten: Was fällt mir ein, wenn ich an Kevin denke?

                        Was war mein schönstes Erlebnis mit ihm

                        Was habe ich mit ihm noch vor gehabt

                        Was bin ich ihm Schuldig geblieben,

                        d.h. was hat mal nicht so gut geklappt

                        Was hätte ich ihm noch gerne gesagt

 

N - niemals vergessen: ein neuer Weg tut sich für Kevin auf,

                       der unseren Augen verschlossen bleibt.

                       Wir werden unsere Wege mit anderen

                       Gefühlen und Augen gehen,

                       aber immer mit Kevin in unserem Herzen.

 

WIR SIND DANKBAR FÜR DIE ZEIT, DIE WIR MIT KEVIN ERLEBEN DURFTEN:

Hilflos standen wir vor dir Kevin und deinen Kerzen, weil wir das alles nicht verstehen.

Ratlos standen wir vor dir, weil Fragen uns quälten, und immer noch quälen, die uns kein Mensche beantworten kann.

Innerlich leer standen wir vor dir, weil nichts mehr in uns war, ausser Trauer.

Gequält standen wir vor dir, vom Schmerz des Verlustes, weil KEVIN von uns gegangen bist,

der zu unserem Leben gehörte, wie das Atmen, das Lachen und Weinen.

Alles ist auf einmal abgebrochen, die Gespräche mit dir, die Pläne für die Zukunft........WARUM?

WIR VERMISSEN DICH SO SEHR!!!!!

Danke Kevin, das wir dich in deinem Leben begleiten durften!

Die Brücke der Trauer

Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke,
die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.
Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen,
hinüber und herüber. Einfach so,
des Gehens wegen und der Spiegelungen.

Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber, dorthin, wo der andere ging.
Und zurück, dorthin, wo man mit ihm war
Alle die Jahre des gemeinsamen Lebens.

Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig.
Denn da ist etwas abgerissen.
Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.
Da ist etwas verloren gegangen.
Die Erinnerung sucht es auf und findet es.
Da ist etwas von einem selbst weggegangen.
Man braucht es. Man geht ihm nach.
Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.

Man muss das Land der Vergangenheit erwandern,
hin und her, bis der Gang über die Brücke
auf einen neuen Weg führt.

Autor:  Jörg Zink

Die Trauer hört niemals auf,
sie wird ein Teil unseres Lebens.
Sie verändert sich und wir ändern uns mit ihr.

Wenn das Kind stirbt, stirbt auch ein Teil der Zukunft! ......komm nach Hause KEVIN!!!

Kevin........ oder das stumme Zimmer

Sonnenlicht wirft seine Strahlen durch die Fenster.
Staub sieht man tanzen in diesem Zimmer.

Wie lange ist es her?
Sieben Monate sind vergangen?
So lange schon hört man keinen Ton mehr aus diesem Zimmer dringen....von Freunden, seiner Musik, Fernseher oder auch das Telefon, sieben Monate ist es her.
Da hat uns das Glück verlassen, die Freude zog für immer aus.

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© Annette Kempker